Womit nur noch die allergrößten
Optimisten gerechnet hatten, ist eingetreten: Die TSG Mutterstadt II sicherte
sich am letzten Spieltag der 2. Pfalzliga Ost die Meisterschaft und den damit
verbundenen Aufstieg in die 1. Pfalzliga. Dabei war die Ausgangslage vor der
zentralen Schlussrunde in Frankenthal denkbar ungünstig: Zwei Brettpunkte
musste die Mannschaft auf den bis dahin so stark aufspielenden Tabellenführer
Lambsheim gutmachen, der mit dem Vorletzten Limburgerhof eine vermeintlich
leichte Aufgabe hatte. Doch es kam ganz anders. Lambsheim unterlag mit 2,5:5,5,
während Mutterstadt gegen Rülzheim mit dem gleichen Ergebnis die Oberhand
behielt.
Zum ersten Mal ist es damit einer
zweiten Mutterstadter Mannschaft gelungen, in die 1. Pfalzliga aufzusteigen.
Dabei war man sehr oft schon nahe dran gewesen, denn seit der Saison 1999/2000
war die TSG II in der 2. Pfalzliga nur einmal schlechter gewesen als Platz 4 (in
der Abstiegssaison 2008/09), wurde dreimal Zweiter und viermal Dritter, doch zur
Meisterschaft hat es dennoch niemals gereicht. Das ist nun Vergangenheit.
Herzlichen Glückwunsch!
Das wegen der Vorbereitungen zur Austragung der zentralen Schlussrunde der
Oberliga Südwest im MPG als Rundenturnier ausgetragene April-Turnier der Vereinsblitzmeisterschaft
2012 endete mit einem toten Rennen. Es siegten mit jeweils 11 Punkten aus 13
Runden Gerd Högerl, Markus Mandery und Robert Völpel. In der Jahreswertung gab
es an der Spitze keine Veränderungen: Högerl führt vor Völpel und Günter Haag.
Tobias Bärwinkel gewann auch das "Endspiel" gegen FM Muranyi (Worms)
und wurde mit eindrucksvollen 8 Punkten aus 9 Runden bei zwei vollen Punkten
Vorsprung Pfalzmeister 2012. Für den sechsmaligen Pfalzpokalsieger war es der
erste Pfalzmeistertitel. Damit ist Tobias nach seinem heutigen Gegner
Karl-Jasmin Muranyi, der zwischen 2000 und 2004 für Mutterstadt startete und in
dieser Zeit drei Titel einfuhr, der zweite Spieler, dem dies als Mutterstadter
gelang. Herzlichen Glückwunsch!
Tobias Bärwinkel, Pfalzmeister 2012
Im MAT1 verlor Steffen Schluchter sein letztes Spiel und verpasste somit den
Turniersieg. Mit 5 Punkten blieb er auf Platz 3. Markus Mandery, der im MAT2
bereits als Sieger feststand, remisierte und beendete das Turnier ungeschlagen
mit 7,5 Punkten.
Der Traum von der Mutterstadter Doppel-Pfalzmeisterschaft hingegen ist leider
geplatzt. Sandra Bohrmann verlor erwartungsgemäß gegen Gnichtel (Pirmasens),
während ihre Konkurrentin Ann-Kathrin Tettmann (Landau) ihr letztes Spiel
gewinnen und so um einen halben Punkt an Sandra vorbeiziehen konnte. Mit 4
Punkten wurde Sandra Vizemeisterin und belegte im HT1 Platz 8. Dritte und Vierte
in der Frauen-Rangliste wurden Eva Biebinger (3,5 Punkte) und Yvonne Pfanger (3
Punkte), was die Plätze 11 bzw. 13 bedeutete.
Im HT2 fiel Philip Baier (3,5 Punkte) durch seine Schlussrundenniederlage auf
Platz 10 zurück. Das HT3 beendeten Marcel Böhles und Yannick Lerner mit
jeweils 3 Punkten auf den Plätzen 15 und 16. Horst Ledig (4 Punkte) erreichte
mit Rang 6 im HT4 die beste Mutterstadter HT-Platzierung, da Günter Haag
(ebenfalls 4 Punkte) im HT5 noch auf Rang 7 zurückfiel. Karl Reimer wurde 14.
mit 3 Punkten.
Im Mannschafts-Blitzturnier war dann leider aus Mutterstadter Sicht etwas die
Luft raus. In der Mannschaft Mutterstadt I, die mit Tobias Bärwinkel (8,5
Punkte aus 15 Runden), Markus Mandery (6 Punkte), Steffen Schluchter (13 Punkte)
und Gerd Högerl (9,5 Punkte) antrat, erreichte nur Steffen Normalform, so dass
unter 41 Teams mit 19:11 Punkten nicht mehr als Platz 5 möglich war.
Mutterstadt II (Fauad Reha, Robert Manner, Günter Haag, Karl Reimer) belegte
mit 17:13 Punkten Platz 12 und Mutterstadt III (Maximilian Glöckler, Eva
Biebinger, Marcel Böhles, Daniel Völpel) wurde 33. mit 13:17 Punkten.
Nach der vorletzten Runde liegt Tobias Bärwinkel im MTA mit 7 Punkten aus 8
Spielen weiterhin einen ganzen Punkt vor seinem einzig verbliebenen Verfolger FM
Muranyi. Doch entschieden ist noch nichts, denn ausgerechnet in der Schlussrunde
treffen die beiden Kontrahenten aufeinander. Sollte Muranyi gewinnen, würde er
bei gleicher Punktzahl und gleicher Siegwertung aufgrund der besseren
Sonneborn-Berger-Wertung an Tobias vorbeiziehen. Für Spannung ist auf jeden
Fall gesorgt.
Im MAT1 hat Steffen Schluchter, der sich in der zweiten Turnierhälfte nach
vorne gearbeitet hat und mit 5,5 Punkten auf Platz 3 liegt, ebenfalls noch
Siegchancen. Dazu ist allerdings in der Schlussrunde ein Sieg gegen den um einen
halben Punkt vor ihm liegenden Tabellenführer Nasshan (Ramstein-Miesenbach) notwendig.
Außerdem muss Steffen hoffen, dass der mit ihm punktgleiche Zweitplatzierte
Ludy (Pirmasens) nicht gewinnt.
Deutlich entspannter kann Markus Mandery im MAT2 sein letztes Spiel angehen. Mit
7 Punkten liegt er einen Punkt vor Nazarenus (Worms) und Vogel (Landau). Selbst
bei einer Niederlage gegen Tabellenschlusslicht Lange (Ramstein-Miesenbach)
wäre ihm der Sieg wegen der in jedem Fall besseren Wertung nicht mehr zu
nehmen. Herzlichen Glückwunsch!
Im HT1 steht Sandra Bohrmann kurz vor der Verteidigung des
Frauen-Pfalzmeistertitels. Mit 4 Punkten aus 6 Runden liegt sie auf einem
hervorragenden 5. Platz und hat in der Frauenkonkurrenz einen halben Punkt
Vorsprung vor Tettmann (Landau), die ihr als einzige den Titel noch streitig
machen kann. Allerdings hat sie in der Schlussrunde keinen geringeren zum Gegner
als den Turnierfavoriten Gnichtel (Pirmasens). Die beiden übrigen Mutterstadter
Teilnehmerinnen, Yvonne Pfanger und Eva Biebinger, liegen mit jeweils 2,5
Punkten auf den Plätzen 14 und 16.
In den anderen Hauptturnieren wird es hingegen keinen Mutterstadter Sieg zu
feiern geben. Am besten platziert sind Günter Haag (HT5, 4 Punkte, Platz 5) und
Philip Baier (HT2, 3,5 Punkte, Platz 6). Horst Ledig fiel im HT4 mit 3 Punkten
auf Platz 9 zurück. Weitere Platzierungen: 14. Marcel Böhles (HT3, 2,5
Punkte), 15. Karl Reimer (HT5, 2,5 Punkte) und 18. Yannick Lerner (HT3, 2
Punkte).
Zwei Pfalzmeistertitel könnten also am letzten Tag nach Mutterstadt gehen, dann
wären es insgesamt drei. Denn einen gab es bereits zu Wochenbeginn im
Schnellschach. Tobias Bärwinkel wurde punktgleich mit FM Lang (Landau)
Pfalzmeister (beide 5,5 Punkte aus 7 Runden). Schützenhilfe leistete Robert
Völpel, der in der letzten Runde den Führenden, FM Muranyi (Worms), besiegte
und hinter diesem auf Platz 4 einkam (beide 5 Punkte). Weitere gute
Platzierungen im 28er-Feld der A-Gruppe erreichten Steffen Schluchter (7. mit
4,5 Punkten) und Markus Mandery (8. mit 4 Punkten). Vier Mutterstadter unter den
ersten Acht, das kann sich wirklich sehen lassen! Fauad Reha wurde 22. mit 2,5
Punkten und Günter Haag 26. mit 2 Punkten. in Gruppe B belegten Eva Biebinger
(3 Punkte) und Marcel Böhles (2,5 Punkte) die Plätze 21 bzw. 25.
Im Jugendturnier kam Philip Baier in der U18 mit 7,5 Punkten aus 9 Runden auf
Platz 3. Ebenfalls eine gute Platzierung erreichte Marvin Karhan in der U14 mit
Platz 8 (5 Punkte).
Nach
dem verlorenen Titel bei der Bezirksmeisterschaft konnte Gerd Högerl wenigstens
den Titel des
Bezirkspokalsiegers verteidigen. Im Finale setzte er sich gegen Reiner Junker (SK
Ludwigshafen) nach einer spannenden Partie, die mit Remis durch Dauerschach
endete, im Blitzentscheid mit 1,5:0,5 durch. Beide Spieler sind für die im Mai
stattfindende Pfalzpokalrunde qualifiziert.
Der 81. Pfälzische Schachkongress wurde am Freitag in Pirmasens eröffnet.
Erfreulicherweise sind auch diesmal trotz der großen Entfernung genau wie im
Vorjahr wieder 12 Mutterstadter dabei (3 in den Meister- und 9 in den Hauptturnieren).
Im MTA hat Tobias Bärwinkel nach vier Runden immer noch eine weiße Weste.
Nacheinander besiegte er Torsten Dauenheimer (Worms), FM Fred Feibert
(Hütschenhausen), Manuel Weller (Pirmasens) und Jürgen Möldner (Landau).
Damit hat er bereits einen ganzen Punkt Vorsprung vor Titelverteidiger FM
Karl-Jasmin Muranyi und Roland Ollenberger (beide Worms).
Ebenfalls verlustpunktfrei blieb bislang Markus Mandery im MAT2. Nach Siegen
gegen Florian Busch (Herxheim), Andreas Guthmann (Pirmasens), Ralf Henkel
(Zweibrücken) und Ralph Ritter (Lambsheim) beträgt sein Vorsprung vor Johannes
Vogel (Landau) einen Punkt. Steffen Schluchter hat im MAT1 eine ausgeglichene
Bilanz. Dem Auftaktsieg gegen Johannes Wintergerst (Bann) folgte umgehend eine
Niederlage gegen Klaus Ludy (Pirmasens). Danach folgten zwei Remisen, was
momentan Tabellenplatz 5 bedeutet.
Im HT1, in dem auch die Frauen-Pfalzmeisterin ermittelt wird, liegen die drei
Mutterstadter Teilnehmerinnen noch aussichtsreich. Yvonne Pfanger und
Titelverteidigerin Sandra Bohrmann liegen mit jeweils 2 Punkten aus 4 Runden auf
den Plätzen 2 und 3 der Frauenwertung, nur einen halben Punkt hinter Ann-Kathrin
Tettmann (Landau). DWZ-Favoritin Eva Biebinger blieb bislang sieglos, hat mit
1,5 Punkten bei drei noch ausstehenden Runden aber durchaus noch Chancen auf den
Titel.
Im HT2 belegt Philip Baier mit 2,5 Punkten einen guten dritten Platz. Marcel
Böhles und Yannick Lerner liegen im HT3 mit jeweils 1,5 Punkten auf den
Plätzen 14 und 16. Im HT4 liegt Horst Ledig mit 2,5 Punkten noch aussichtsreich
auf Platz 6. Das gleiche gilt für Günter Haag, der als DWZ-Favorit im HT5 zwar
noch ohne Niederlage ist, aber mit 2,5 Punkten zur Zeit "nur" auf
Platz 7 liegt. Karl Reimer ist 14. mit 1,5 Punkten.
Im Einzelblitzturnier (56 Spieler) gingen drei Mutterstadter an den Start. Tobias Bärwinkel,
im Vorjahr Vizemeister, kämpfte auch diesmal lange um den Titel mit, musste
aber nach seiner einzigen Niederlage in der Vorschlussrunde gegen Manuel Weller
(Pirmasens) das Duo FM Torsten Lang (Landau) und FM Karl-Jasmin Muranyi (Worms)
vorbeiziehen lassen. Mit 11,5 Punkten aus 15 Runden belegte er, nur um einen
halben Punkt geschlagen, Platz 3. Markus Mandery kam mit 9 Punkten auf Platz 12
und Günter Haag mit 7 Punkten auf Platz 30.
Gleich zweimal war Fauad Reha beim
März-Turnier der Vereinsschnellschachmeisterschaft
2012 das Losglück hold, zuerst im Halbfinale gegen Günter Haag und danach im
Finale gegen Gerd Högerl. Haag sicherte sich Platz 3 gegen Horst Ledig, der
zuvor den Gesamtführenden Robert Völpel besiegt hatte. In der Jahreswertung übernahm
Reha (84)
die Führung vor Völpel (80) und Maximilian Glöckler (68). März-TurnierJahreswertung
Oberliga (18.03.2012)
Serie beendet
Am vorletzten Spieltag der Oberliga Südwest hat es die
"Unbesiegbaren" der TSG Mutterstadt dann doch noch erwischt. Bei den
SF Heidesheim gab es mit 3:5 die erste Saisonniederlage. Zu Beginn lief alles
noch wie gewohnt, eine schnelle Führung durch Gerd Högerl, der die lange
Rochade seines Gegners erfolgreich unter Beschuss nahm. Dann jedoch folgten die
schwärzesten 45 Minuten der gesamten Saison, in deren Verlauf es vier
Niederlagen hagelte. Als erster musste Horst Ledig, der den fehlenden Markus
Mandery ersetzte und mit dem ungewohnten Oberliga-Bedenkzeitmodus nicht
zurechtkam, die Waffen strecken. Ihm folgte der sonst so zuverlässige Heiner
Scheiblauer, der seinen Angriff überzog und ausgekontert wurde. Danach musste
Robert Völpel die Überlegenheit zweier Türme gegen seine Dame anerkennen,
bevor Günter Haag langsam, aber sicher die Kompensation für seinen geopferten
Bauern verloren ging. Beim Stand von 1:4 liefen dann noch die Partien von
Steffen Schluchter (Mehrfigur), Patrick Köhler (aussichtsreiche Stellung trotz
Qualitätsnachteils) und Tobias Bärwinkel (zwei Mehrbauern im Endspiel mit
ungleichfarbigen Läufern), und so bestand im Mutterstadter Lager durchaus noch
die Hoffnung, nachdem man im Verlauf der Saison mehrmals hohe Führungen noch
eingebüßt hatte, diesmal vielleicht selbst einen hohen Rückstand noch
egalisieren zu können. Tatsächlich gewannen Steffen und Tobias ihre Partien
sicher, doch Patrick, der verzweifelt um den Sieg kämpfte, da ein Remis ja
nichts nutzte, musste sich letzten Endes leider geschlagen geben.
Mutterstadt bleibt mit 11:5 Punkten zwar Tabellenzweiter hinter dem als Meister
und Aufsteiger feststehenden SV Koblenz, doch bei ungünstigstem Verlauf der
Schlussrunde könnte das Team noch auf Platz 6 zurückfallen. Der Absteiger
steht mit Gambit Saarbrücken ebenfalls bereits fest. Ob noch ein weiterer
Absteiger hinzukommt, hängt von der Schlussrunde der 2. Bundesliga Süd ab.
Gewinnt der SV Saarbrücken gegen Viernheim, bleibt es bei einem Absteiger,
ansonsten muss einer aus dem Trio Worms, Frankenthal, Illingen den
Oberliga-Platz für Saarbrücken räumen. Ergebnisse
und Tabelle Spielbericht
Tipp-Wettbewerb Bulletin
Bezirksliga (18.03.2012)
Abschluss einer erfreulichen Saison
In der letzten Runde der Bezirksliga Nord-Ost, die zentral in Lambsheim
ausgetragen wurde, kam Mutterstadt III mit nur sieben Spielern zu einem 4:4
Unentschieden gegen Frankenthal IV und belegte nach einer höchst erfreulichen
Saison ohne Abstiegsängste und sogar mit Meisterschaftschancen bis zur
Vorschlussrunde mit 11:7 Punkten Platz 4. Meister und Aufsteiger in die 2.
Pfalzliga Ost ist der SK Ludwigshafen III.
Drei
Mutterstadter Spieler landeten direkt hintereinander auf den Plätzen 7 bis 9.
Während Platz 8 für Klaus Schöler, der mit 4 Punkten die Seniorenwertung
gewann, und Platz 9 für Yannick Lerner, der ebenfalls 4 Punkte erreichte und
damit Bester der Wertungsgruppe unter 1800 wurde, sehr erfreuliche Platzierungen
bedeuteten, war Platz 7 für Titelverteidiger Gerd Högerl eine Enttäuschung.
Bei einem Sieg in der Schlussrunde gegen Ollenberger (Worms) hätte er noch
einmal ganz nach vorn kommen können, doch er veropferte sich, und somit blieb
es bei 4,5 Punkten. Bezirksmeister wurde überraschend Ralph Ritter (Lambsheim)
mit 5,5 Punkten. Der vierte Mutterstadter Teilnehmer, Joachim Glöckler, belegte
mit 3 Punkten Platz 20.
Nachdem sich in Runde 6 der Vereinsmeisterschaft 2011/12 Fauad Reha durch seine
Niederlage gegen Steffen Schluchter (die Entscheidung von Fauad, die Partie
auszublitzen, war keine gute, denn er verlor haushoch) aus dem Kreis der
Titelanwärter verabschiedete, haben jetzt nur noch drei Spieler
Meisterschaftschancen. Die besten hat Gerd Högerl, der nach seinem Sieg gegen
Hans Kraus auf 5,5 Punkte kommt. Steffen lauert einen halben Punkt dahinter, und
Robert Völpel gewann gegen Amelie Serif und liegt damit wiederum einen halben
Punkt hinter Steffen. Die Spitzenpaarungen der letzten Runde Haag-Högerl,
Schluchter-Baier und Völpel-Reha werden über die Vereinsmeisterschaft
entscheiden. Die
Runde kann ab sofort begonnen werden und sollte bis einschließlich 27.04. beendet sein.
Am letzten Spieltag der Kreisklasse A,
der zentral in Lambsheim ausgetragen wurde, gewann der souveräne Aufsteiger Mutterstadt
V auch sein letztes Spiel mit 4:0 gegen Bobenheim-Roxheim II, schloss die
Saison mit der makellosen Bilanz von 14:0 Punkten ab und lieferte gleichzeitig
Schützenhilfe für die Sechste, die durch ein 2:2 gegen Worms VII den letzten
Tabellenplatz an Bobenheim-Roxheim II abgab. Beide Mannschaften haben 4:10
Punkten, doch das Brettpunktekonto spricht eindeutig für Mutterstadt VI. Trotz
einer 1:3 Niederlage gegen Grünstadt II verteidigte Mutterstadt VII mit 8:6
Punkten den zweiten Tabellenplatz.
Am 3.Spieltag der Nachwuchsrunde
gelang Titelverteidiger Mutterstadt nach zwei Unentschieden mit 2,5:1,5 beim SK
Ludwigshafen der erste Sieg. Damit liegt das Team mit 4:2 Punkten auf
Tabellenplatz 5. Nächster Gegner am 23.03. ist der SV Worms I.
Nach drei Niederlagen in den letzten
drei Spielen fand Mutterstadt IV am 8. Spieltag der Bezirksklasse in die
Erfolgsspur zurück. Trotz des Fehlens eines Spielers konnte Frankenthal V mit
5:3 geschlagen werden. Dennoch rutschte das Team mit 10:6 Punkten in der Tabelle
einen Rang zurück auf Platz 5.
Das
Rennen um den 50000. Besucher der TSG-Schach-Homepage ist beendet. Sieger wurde
Michael Achatz, der auf dem Ehrungsabend ein Weinpräsent überreicht bekam.
Gleichzeitig fiel der Startschuss zum Rennen um den 100000. Besucher. Hier noch ein paar Zahlen (Stand vom 24.02.2012, 15:30 Uhr):
Besucher gesamt: 49.985
Besucher pro Tag: 32,165
Aufrufe gesamt: 287.816
Aufrufe pro Tag: 185,210
Am weitesten entfernter Besucher: Seattle (USA), 8486 km
Ratingzahlen (27.01.2012)
Udo Uhrig mit größter
DWZ-Verbesserung; zwei neue ELO-Träger
Die größte DWZ-Verbesserung im
letzten Halbjahr gelang Udo Uhrig (+74) vor Philip Baier (+29) und Yannick
Lerner (+26). Die größten Verluste zu beklagen hatten Amelie Serif und Eva
Biebinger (je -54), Steffen Schluchter (-42) und Sandra Bohrmann (-37). Mit den
neuen ELO-Trägern Philip Baier (1961) und Amelie Serif (1773) stieg die Zahl
der ELO-Inhaber der TSG Mutterstadt von 18 auf 20.
Auch in der 5. Runde der 2.
Frauen-Bundesliga Süd gab es für das Mutterstadter Frauenteam kein
Erfolgserlebnis. Im Heimspiel gegen Wadgassen/Differten setzte es für das Team,
das zum dritten Mal in Folge mit nur fünf Spielerinnen antreten musste, eine
klare 0,5:5,5 Niederlage. Eine kleine Hoffnung, den letzten Tabellenplatz zu
verlassen, besteht noch. Dafür müsste man in der Schlussrunde gegen den
Vorletzten Vorwärts Orient Mainz gewinnen.
Insgesamt 216 Spieler nahmen am Nibelungen-Open 2011 teil, das bereits zum
achten Mal vom SV Worms ausgerichtet wurde. Sieger wurde
"Stadtmeister" IM Vadim Chernov (Ladenburg). Bei den vier
Mutterstadter Teilnehmern hielten sich Licht und Schatten in etwa die Waage.
Während Philip Baier und Amelie Serif sehr zufrieden mit ihrem Abschneiden sein
durften, hätte man von Steffen Schluchter und vor allem Eva Biebinger doch
etwas mehr erwartet.
Philip verlor nur eine einzige Partie gegen Carow (Heidesheim, DWZ 2188), ansonsten
blieb er gegen starke Gegnerschaft (darunter IM Dimo Werner) ungeschlagen und
belegte am Ende mit 4,5 Punkten aus 7 Runden Platz 45, was ihm eine
DWZ-Verbesserung von 48 Punkten einbrachte. Steffen landete mit ebenfalls 4,5
Punkten drei Plätze hinter Philip und verfehlte damit seinen Startlistenplatz
(18) klar. Amelie erreichte 3,5 Punkte, wurde auf Platz 106 drittbeste Dame und
verbesserte ihre DWZ um 23 Punkte. Sehr schlecht lief es für Eva, die in den
Runden 3 bis 6 vier Partieverluste hintereinander einstecken musste, so dass mit
2,5 Punkten am Ende nur Platz 168 blieb, womit sie ihren Startlistenplatz fast
verdoppelte.
In der Mannschaftswertung belegte das Mutterstadter Quartett mit 15 Punkten aus
28 Spielen Platz 11 unter 17 gewerteten Teams.
Recht früh entschieden war der Kampf um die Treppchenplätze der 25.
Stadtmeisterschaft. Zu eindeutig war die Dominanz der drei Topgesetzten IM Vadim
Cernov, Horst Schmidt und Gerd Högerl, die nur untereinander Punkte abgaben und
alle 15 Partien gegen das übrige Feld gewinnen konnten. So entschied der
direkte Vergleich zugunsten Cernovs, der gegen Schmidt remisierte und gegen
Högerl gewann und mit 6,5 Punkten aus 7 Spielen Stadtmeister wurde. Da die
Partie Schmidt gegen Högerl Remis endete, wurde Schmidt (6 Punkte) Vizemeister
und Högerl (5,5) belegte wie im Vorjahr Platz 3.
Die nächsten beiden Plätze wurden ebenfalls von Mutterstadtern belegt. Jeweils
4,5 Punkte erzielten Steffen Schluchter auf Platz 4 und Überraschungsmann Udo
Uhrig mit der minimal schlechteren Zweitwertung auf Platz 5. Uhrig gewann damit
den Ratingpreis U1800 (eigentlich sogar U2000, doch dieser wurde mangels
Teilnehmer nicht vergeben) und darf sich über einen fetten DWZ-Zugewinn von ca.
80 Punkten freuen.
Philip Baier hätte sich durch einen Sieg in der Schlussrunde gegen Heinz Stahl
(Schifferstadt) noch an die Mutterstadter Phalanx anhängen können, doch er
verlor, und anstatt des möglichen sechsten Platzes blieb mit 3 Punkten
letztlich nur Platz 13. Dieser reichte aber immerhin zum Gewinn der
Jugendwertung.
An diesem Wochenende fand in Gau-Algesheim das 3. Rheinland-Pfalz Open statt.
Einziger Mutterstadter der insgesamt 163 Teilnehmer war Philip Baier, der mit
seiner aktuellen DWZ von 1764 als Nummer 104 in der Setzliste geführt
wurde.
Im Verlauf des Turniers traf Philip sechsmal auf nominell stärkere Gegner und
musste dabei nur eine einzige Niederlage (in der Auftaktrunde) hinnehmen. Am
Ende belegte er mit 4 Punkten aus 7 Runden Platz 53, ließ einige namhafte
Spieler (z.B. GM Felix Levin und IM Dimo Werner) hinter sich, wurde 3. in der
Ratinggruppe <1800 und konnte wieder einen satten DWZ-Zugewinn von ca. 50
Punkten verbuchen.
"Rheinland-Pfalz-Meister" wurde übrigens der aus Montenegro stammende
schwedische GM Slavko Cicak, der in den letzten Jahren für verschiedene Vereine
in Bayern und Hessen, gleichzeitig aber auch in anderen europäischen Ligen
(Schweden, Tschechien, Luxemburg) gespielt hat. Für einen
rheinland-pfälzischen Verein hat er in den letzten 10 Jahren keine einzige
Partie absolviert, allerdings steht er in der kommenden Spielzeit im Aufgebot
des TSV Schott Mainz, womit die Voraussetzungen erfüllt zu sein scheinen, den
Titel eines Rheinland-Pfalz-Meisters führen zu dürfen.
Am heutigen Samstag endete in Oberhof
(Thüringen) die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft, für die nach Sandra
Bohrmann 2010 mit Amelie Serif, der amtierenden U16w-Rheinland-Pfalz-Meisterin,
auch in diesem Jahr wieder eine Mutterstadterin qualifiziert war.
Amelie schlug sich sehr beachtlich, kam als Nr. 22 der Setzliste auf starke 4,5
Punkte aus 9 Runden und belegte Platz 15 unter 26 Teilnehmerinnen. Dabei blieb
sie bei einem Gegnerschnitt von 1727 fast 2,5 Punkte über ihrer persönlichen
Gewinnerwartung, was einen saftigen DWZ-Zugewinn von über 100 Punkten bedeutet.
Mit Jürgen Möldner (Landau, Pfalz), Kresimir Sulic (Schott Mainz,
Rheinhessen), Thomas Schwab (Mendig-Mayen, Rheinland) als Vertreter der
Unterverbände und Gerd Högerl, der als Pfalzpokal-Halbfinalist für den
verhinderten Titelverteidiger Muranyi nachrückte, fand in Oppenheim die
Finalrunde des Rheinland-Pfalz-Pokals 2011 statt.
Nachdem sich die Favoriten Högerl (gegen Sulic) und Möldner (gegen Schwab) in
den Halbfinals durchgesetzt hatten, kam es zu einem reinen Pfälzer Finale, in
dem Högerl zwar mit Schwarz ein Remis erreichen konnte, die anschließende
Schnellpartie allerdings verlor, so dass ihm der dritte
Rheinland-Pfalz-Pokal-Titel nach 1993 und 2007 verwehrt blieb. Trostpflaster
ist, dass sich Högerl ebenso wie Pokalsieger Möldner als Vertreter des SBRP
für die Deutsche Pokalmeisterschaft qualifiziert hat, die im Juni 2012 in Halle
(Saale) stattfindet.
Unter den insgesamt 357 Teilnehmern der 26. Hasslocher Schachtage waren auch
acht Mutterstadter, zwei im A-Turnier und sechs im B-Turnier.
Im A-Turnier kam Michael Achatz mit 3 Punkten aus 7 Runden auf Platz 79 von 130
Teilnehmern und war damit 21 Plätze besser als sein Setzlistenplatz. Weniger
gut lief es für Kirstin Auburger, die mit 1,5 Punkten auf Rang 122 landete.
"Held der Schachtage" war dieses Jahr aus TSG-Sicht eindeutig
Maximilian Glöckler. Im B-Turnier belegte er mit 5 Punkten aus 7 Runden Platz
14 unter 227 Teilnehmern, was ihm einen DWZ-Gewinn von +64 einbrachte. Außerdem
war er Zweitbester der U18-Wertung und führte Mutterstadt in der
Mannschaftswertung auf den dritten Platz. Ebenfalls Anteil am Mannschaftserfolg
hatten Philip Baier (43. mit 4,5 Punkten), Thomas Windecker (81. mit 4 Punkten)
und Yannick Lerner (130. mit 3 Punkten), der seinen Setzlistenplatz um 70 Ränge
verbesserte und 117 DWZ-Punkte hinzugewann. Klaus Schöler wurde 163. mit 3
Punkten und Joachim Glöckler 203. mit 2 Punkten.
Zum dritten Mal in Folge gewann Mutterstadt das Mannschaftsblitzturnier um den
"Goldenen Hut" in Schifferstadt, an dem in diesem Jahr 17 Mannschaften
teilnahmen. Mutterstadt I blieb in der Besetzung Tobias Bärwinkel (13 Punkte
aus 16 Spielen), Gerd Högerl (13,5), Heiner Scheiblauer (13,5) und Steffen
Schluchter (13) ungeschlagen und gab lediglich einen Mannschaftspunkt gegen den
klaren Favoriten Landau I ab, der sich mit FM Muranyi (Worms) noch verstärkt
hatte. Bei Punktgleichheit hätten die Brettpunkte klar für Landau gesprochen,
doch leistete sich die Mannschaft gegen die eigene Zweite einen weiteren
Punktverlust, so dass Mutterstadt mit 31:1 Punkten siegte.
Mutterstadt II in der Aufstellung Markus Mandery (9,5), Robert Völpel (12),
Andreas Ehringer (10) und Günter Haag (12,5) kam mit 21:11 Punkten auf Platz 6.
Bei der dritten Austragung des Bezirkscups der
Schachregion Rhein-Neckar, die in Weinheim stattfand, nahm zum ersten Mal auch
eine Mannschaft des Bezirks Nord-Ost teil. Leider war die Bereitschaft der
Mutterstadter Spieler, für ihren Bezirk bei diesem Turnier anzutreten, nicht
sehr groß. So standen letztlich nur zwei TSG-ler im 16er-Aufgebot, dafür mit
Gerd Högerl und Heiner Scheiblauer aber immerhin die beiden Spitzenbretter.
Beide erreichten zwar mit jeweils 3,5 Punkten aus 6 Partien gegen starke
Gegnerschaft ein sehr gutes Ergebnis, konnten jedoch nicht verhindern, dass ihre
Mannschaft mit fünf Niederlagen und nur einem Unentschieden (dieses gegen den
souveränen Sieger Mannheim) in der Endabrechnung nur den vierten und damit
letzten Platz belegte. ErgebnisseEndtabelleTurnierbericht
Amelie Serif wird
Rheinland-Pfalz-Meisterin der U16w
In Bad Kreuznach fand während der Osterferien die Rheinland-Pfälzische Jugendeinzelmeisterschaft
2011 statt, für die sich mit Sandra Bohrmann (U18w) und Amelie Serif (U16w)
auch zwei Jugendliche der TSG Mutterstadt
qualifiziert hatten.
Die insgesamt acht Teilnehmerinnen der U18w und U16w spielten gemeinsam in einer
Gruppe ein Rundenturnier. HInter der souveränen Siegerin Annelen Carow
(Vorwärts Orient Mainz, 7/7) kam Sandra Bohrmann, die ihren U16w-Titel aus dem
letzten Jahr aus Altersgründen nicht mehr verteidigen konnte, mit 4 Punkten auf
Platz 3. Direkt dahinter mit 3,5 Punkten landete Amelie Serif als Beste der
U16w, wodurch dieser Titel im Besitz der TSG Mutterstadt verblieb. Amelie ist
damit für die Deutsche Jugendmeisterschaft qualifiziert, die vom 11. bis 19.
Juni in Oberhof stattfindet.
Ratingpreise für Maximilian Glöckler,
Philip Baier und Yannick Lerner
32 Spieler nahmen an der
Bezirksblitzmeisterschaft 2011 teil, davon fast die Hälfte (15) vom
ausrichtenden Verein TSG Mutterstadt. Der Titel ging an Christian Senk vom SC
Schifferstadt mit 13,5 Punkten aus 15 Partien. Bester TSG-ler war Gerd Högerl
auf Platz 6 mit 9,5 Punkten. Erfreulicherweise gingen drei Ratingpreise nach
Mutterstadt. Maximilian Glöckler (9 Punkte) siegte in der DWZ-Gruppe <1800,
Philip Baier (7,5 Punkte) holte den Jugendpreis und Yannick Lerner (7 Punkte),
der in der DWZ-Gruppe <1400 startete, gewann sogar die nächsthöhere Gruppe
<1600. ErgebnisseEndtabelle
Pfälzische
Jugendeinzelmeisterschaft (06.01.2011)
U18w-Titel für Sandra Bohrmann
In Bad Dürkheim fand zu Jahresbeginn die Pfälzische Jugendeinzelmeisterschaft
2011 statt, für die sich auch fünf Jugendliche der TSG Mutterstadt
qualifiziert hatten.
In der U18 spielten wegen der geringen Teilnehmerzahl Jungen und Mädchen
zusammen, wobei Sandra Bohrmann als einziges Mädchen die U18w-Meisterschaft
quasi kampflos gewann und damit nach der U16w im Vorjahr ihren zweiten
Pfalztitel in Folge errang. Im Turnier selbst belegten die drei Mutterstadter
unter 6 Teilnehmern leider nur die Plätze 4 bis 6, wobei Philip Baier als
Vierter mit 3 Punkten aus 5 Runden punktgleich war mit dem Vizemeister,
allerdings die minimal schlechtere Wertung aufwies. Für Maximilian Glöckler
und Sandra Bohrmann reichte es nur zu zwei Remisen, womit sich die beiden Platz
5 teilten. Sieger wurde mit 4 Punkten Johannes Feldmann vom SK Ludwigshafen.
In der U16 gelang Yannick Lerner in 7 Spielen leider nur ein Remis, was am Ende
auch nur für den 14. und letzten Platz reichte. Besser lief es bei Amelie Serif,
die mit 3,5 Punkten aus 5 Runden ungeschlagen Vizemeisterin der U16w wurde und
den Titel nur um einen halben Punkt verpasste.