In der 7. Runde der 2. Pfalzliga
Ost bezwang Mutterstadt II die TSG Deidesheim zwar klar mit 6:2 und reduzierte
damit den Brettpunktrückstand auf Aufstiegskonkurrent Lambsheim, der
"nur" mit 5,5:2,5 in Rülzheim gewann, von 2,5 auf 2 Punkte, doch
angesichts dessen, dass Deidesheim nur mit sechs Spielern antrat, wäre
vielleicht sogar etwas mehr möglich gewesen. Es bleibt auf jeden Fall spannend.
Duell auf Augenhöhe zwischen Mutterstadt
und Koblenz
Am 6. Spieltag der Oberliga Südwest musste die TSG Mutterstadt beim SV
Koblenz, der Übermannschaft der Liga, die bis dahin alle Kämpfe gewonnen
hatte, antreten. Gegen die Mannschaft, die im Vorjahr noch in der 2. Bundesliga
spielte und im nächsten Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit dort auch wieder
spielen wird, gab es für die TSG zuletzt vier haushohe Niederlagen in Folge
(7:25 Brettpunkte). Auch diesmal deutete bei einer Punkterwartung von 5,6:2,4
alles auf einen deutlichen Koblenzer Sieg hin. Doch wieder einmal kam alles ganz
anders. Zwei mal ging Mutterstadt durch Tobias Bärwinkel und Gerd Högerl in
Führung, die jeweils umgehend ausgeglichen wurde. Markus Mandery und Steffen
Schluchter trotzten den IM's Doncevic und Hammes jeweils einen halben Punkt ab,
so dass es nach sechs Partien 3:3 stand. Patrick Köhler besaß einen Mehrbauern
im Turmendspiel, und Günter Haag hatte eine schwierige Stellung bei materiellem
Ausgleich. Patrick schaffte es nicht, das schwierige Endspiel zu gewinnen, so
dass nun alles von Günter abhing. Sukzessive verbesserte er seine Stellung,
verschaffte sich einen Freibauern, und plötzlich sah es so aus, als würde er
die Partie sogar noch gewinnen können. Doch sein Gegner rettete sich ins
Dauerschach, so dass der Mannschaftskampf mit einem leistungsgerechten 4:4
endete. Koblenz musste seinen ersten Punkt abgeben, hielt aber seinen
3-Punkte-Vorsprung, und Mutterstadt blieb auch im sechsten Saisonspiel
ungeschlagen und liegt mit 8:4 Punkten ex aequo mit Landau auf Platz 2. Ergebnisse
und Tabelle Spielbericht
Tipp-Wettbewerb Bulletin
Bezirksliga (05.02.2012)
Mutterstadt III stürzt Tabellenführer
In der 7. Runde der Bezirksliga Nord-Ost besiegte Mutterstadt III
Tabellenführer Lambsheim II mit 4,5:3,5 und zog nach Mannschaftspunkten (10:4)
gleich. Neuer Tabellenführer ist jetzt der SK Ludwigshafen III mit 11:3
Punkten, doch bereits in der nächsten Runde könnte die Dritte auch diesen
abschießen und sich selbst (abhängig vom Brettpunktvergleich mit Lambsheim II)
an die Tabellenspitze katapultieren.
Nach
seiner knappen Auftaktniederlage gegen Roland Ollenberger (Worms) blieb Klaus
Schöler in der 5. Runde der
Bezirksmeisterschaft 2011/12 zum vierten Mal in Folge ohne Niederlage. Nach
seinem Sieg gegen Claus Schaefer (Waldsee) liegt er mit 3,5 Punkten auf Platz 8.
Ebenfalls 3,5 Punkte hat Gerd Högerl, der sich zwar auf Platz 5 verbessern
konnte, bei einem ganzen Punkt Rückstand auf die Tabellenspitze allerdings nur
noch theoretische Chancen auf die Titelverteidigung besitzt. Yannick Lerner
unterlag erwartungsgemäß gegen Daniel Helbig (Schifferstadt) und belegt mit 3
Punkten Platz 10. Joachim Glöckler musste sich Lothar Finzer (Speyer)
geschlagen gegeben und liegt mit 1,5 Punkten auf Platz 24.
Im
Bezirkspokal 2012 erreichte Pokalverteidiger Gerd Högerl nach einem Sieg gegen
Andre Loßnitzer (Lambsheim) das Halbfinale. Nachdem die Hauptpartie Remis
geendet hatte, gab es zunächst zwei Blitzpartien. Die erste gewann Loßnitzer,
die zweite Högerl. Nun musste eine Tie Break-Partie entscheiden, d.h. Högerl
als Weißspieler bekam 6 Minuten Bedenkzeit, Loßnitzer nur 5 Minuten. Dafür
musste Högerl gewinnen, während Loßnitzer ein Remis gereicht hätte. Högerl
siegte und trifft im Halbfinale auf den Bad Dürkheimer Jugendspieler Daniel
Stein. Das zweite Halbfinale bestreiten Ralph Ritter (Lambsheim) und Reiner
Junker (SK Lu).
Im Spitzenspiel der 4. Runde der Vereinsmeisterschaft 2011/12
besiegte Gerd Högerl den bis dahin ebenfalls verlustpunktfreien Steffen
Schluchter und führt nun mit 4 Punkten vor vier Spielern, die jeweils 3 Punkte
aufweisen. Außer Schluchter sind dies Robert Völpel, Günter Haag und Fauad
Reha, der gegen Eva Biebinger gewann. Die
5. Runde wird planmäßig am Freitag, dem 03.02., starten und sollte bis
einschließlich 24.02. beendet sein. Ergebnisse
4.RundeAktuelle
TabellePaarungen
5.Runde
Bezirksklasse (29.01.2012)
Dritte Niederlage in Folge für
Mutterstadt IV
Am 7. Spieltag der Bezirksklasse
musste Mutterstadt IV die dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Bei
Schifferstadt III gab es für die Mannschaft, die mit nur zwei Stammspielern
antreten konnte, ein knappes 3,5:4,5. Mit 8:6 Punkten liegt die Vierte nun auf Platz
4 der Tabelle.
Udo Uhrig mit größter
DWZ-Verbesserung; zwei neue ELO-Träger
Die größte DWZ-Verbesserung im
letzten Halbjahr gelang Udo Uhrig (+74) vor Philip Baier (+29) und Yannick
Lerner (+26). Die größten Verluste zu beklagen hatten Amelie Serif und Eva
Biebinger (je -54), Steffen Schluchter (-42) und Sandra Bohrmann (-37). Mit den
neuen ELO-Trägern Philip Baier (1961) und Amelie Serif (1773) stieg die Zahl
der ELO-Inhaber der TSG Mutterstadt von 18 auf 20.
Mit einem 2:2 Unentschieden beim SK
Altrip startete Titelverteidiger Mutterstadt in die Nachwuchsliga 2012. Nächster Gegner am
17.02. ist der SV Worms II.
Im Januar-Turnier der Vereinsschnellschachmeisterschaft
2012 gelang Maximilian Glöckler bei seiner 43. Teilnahme der erste Sieg. Seine
besten Ergebnisse bis dahin waren ein zweiter Platz im März 2011 und zwei
dritte Plätze im Juli 2009 und April 2011. Im Finale schlug er Markus Mandery.
Das Spiel um Platz 3 gewann Robert Völpel gegen Fauad Reha. Januar-TurnierJahreswertung
Kreisklasse (22.01.2011)
Mutterstadt V vor dem Aufstieg
In der 5. Runde der Kreisklasse A
setzte Mutterstadt
V seinen Siegeszug mit einem 3:1 gegen Verfolger Worms VII fort. Dadurch baute
die Mannschaft mit nunmehr 10:0 Punkten ihren Vorsprung auf vier Punkte aus.
Zwei Spieltage vor Schluss bedeutet dies, dass man nur noch einen Punkt zum
Aufstieg in die Kreisliga benötigt. Tabellenzweiter nach einem 2:2 gegen
Lambsheim IV ist mit 6:4 Punkten Mutterstadt VII. Mutterstadt VI fuhr beim 3:1
gegen Worms VI seinen ersten Sieg ein und verbesserte sich mit 3:7 Punkten auf
Platz 6.
Beim Auftakt-Turnier der Vereinsblitzmeisterschaft 2012 fuhr Fauad Reha überraschend, aber hochverdient seinen ersten
Monatssieg ein. Seine besten Resultate bis dahin waren zwei dritte Plätze aus
dem Vorjahr. Einen halben Punkt dahinter belegte Titelverteidiger Gerd
Högerl Platz 2 vor dem Duo Markus Mandery und Robert Völpel, das mit einem
weiteren halben Punkt Rückstand einlief.
Auch in der 5. Runde der 2.
Frauen-Bundesliga Süd gab es für das Mutterstadter Frauenteam kein
Erfolgserlebnis. Im Heimspiel gegen Wadgassen/Differten setzte es für das Team,
das zum dritten Mal in Folge mit nur fünf Spielerinnen antreten musste, eine
klare 0,5:5,5 Niederlage. Eine kleine Hoffnung, den letzten Tabellenplatz zu
verlassen, besteht noch. Dafür müsste man in der Schlussrunde gegen den
Vorletzten Vorwärts Orient Mainz gewinnen.
Insgesamt 216 Spieler nahmen am Nibelungen-Open 2011 teil, das bereits zum
achten Mal vom SV Worms ausgerichtet wurde. Sieger wurde
"Stadtmeister" IM Vadim Chernov (Ladenburg). Bei den vier
Mutterstadter Teilnehmern hielten sich Licht und Schatten in etwa die Waage.
Während Philip Baier und Amelie Serif sehr zufrieden mit ihrem Abschneiden sein
durften, hätte man von Steffen Schluchter und vor allem Eva Biebinger doch
etwas mehr erwartet.
Philip verlor nur eine einzige Partie gegen Carow (Heidesheim, DWZ 2188), ansonsten
blieb er gegen starke Gegnerschaft (darunter IM Dimo Werner) ungeschlagen und
belegte am Ende mit 4,5 Punkten aus 7 Runden Platz 45, was ihm eine
DWZ-Verbesserung von 48 Punkten einbrachte. Steffen landete mit ebenfalls 4,5
Punkten drei Plätze hinter Philip und verfehlte damit seinen Startlistenplatz
(18) klar. Amelie erreichte 3,5 Punkte, wurde auf Platz 106 drittbeste Dame und
verbesserte ihre DWZ um 23 Punkte. Sehr schlecht lief es für Eva, die in den
Runden 3 bis 6 vier Partieverluste hintereinander einstecken musste, so dass mit
2,5 Punkten am Ende nur Platz 168 blieb, womit sie ihren Startlistenplatz fast
verdoppelte.
In der Mannschaftswertung belegte das Mutterstadter Quartett mit 15 Punkten aus
28 Spielen Platz 11 unter 17 gewerteten Teams.
Recht früh entschieden war der Kampf um die Treppchenplätze der 25.
Stadtmeisterschaft. Zu eindeutig war die Dominanz der drei Topgesetzten IM Vadim
Cernov, Horst Schmidt und Gerd Högerl, die nur untereinander Punkte abgaben und
alle 15 Partien gegen das übrige Feld gewinnen konnten. So entschied der
direkte Vergleich zugunsten Cernovs, der gegen Schmidt remisierte und gegen
Högerl gewann und mit 6,5 Punkten aus 7 Spielen Stadtmeister wurde. Da die
Partie Schmidt gegen Högerl Remis endete, wurde Schmidt (6 Punkte) Vizemeister
und Högerl (5,5) belegte wie im Vorjahr Platz 3.
Die nächsten beiden Plätze wurden ebenfalls von Mutterstadtern belegt. Jeweils
4,5 Punkte erzielten Steffen Schluchter auf Platz 4 und Überraschungsmann Udo
Uhrig mit der minimal schlechteren Zweitwertung auf Platz 5. Uhrig gewann damit
den Ratingpreis U1800 (eigentlich sogar U2000, doch dieser wurde mangels
Teilnehmer nicht vergeben) und darf sich über einen fetten DWZ-Zugewinn von ca.
80 Punkten freuen.
Philip Baier hätte sich durch einen Sieg in der Schlussrunde gegen Heinz Stahl
(Schifferstadt) noch an die Mutterstadter Phalanx anhängen können, doch er
verlor, und anstatt des möglichen sechsten Platzes blieb mit 3 Punkten
letztlich nur Platz 13. Dieser reichte aber immerhin zum Gewinn der
Jugendwertung.
An diesem Wochenende fand in Gau-Algesheim das 3. Rheinland-Pfalz Open statt.
Einziger Mutterstadter der insgesamt 163 Teilnehmer war Philip Baier, der mit
seiner aktuellen DWZ von 1764 als Nummer 104 in der Setzliste geführt
wurde.
Im Verlauf des Turniers traf Philip sechsmal auf nominell stärkere Gegner und
musste dabei nur eine einzige Niederlage (in der Auftaktrunde) hinnehmen. Am
Ende belegte er mit 4 Punkten aus 7 Runden Platz 53, ließ einige namhafte
Spieler (z.B. GM Felix Levin und IM Dimo Werner) hinter sich, wurde 3. in der
Ratinggruppe <1800 und konnte wieder einen satten DWZ-Zugewinn von ca. 50
Punkten verbuchen.
"Rheinland-Pfalz-Meister" wurde übrigens der aus Montenegro stammende
schwedische GM Slavko Cicak, der in den letzten Jahren für verschiedene Vereine
in Bayern und Hessen, gleichzeitig aber auch in anderen europäischen Ligen
(Schweden, Tschechien, Luxemburg) gespielt hat. Für einen
rheinland-pfälzischen Verein hat er in den letzten 10 Jahren keine einzige
Partie absolviert, allerdings steht er in der kommenden Spielzeit im Aufgebot
des TSV Schott Mainz, womit die Voraussetzungen erfüllt zu sein scheinen, den
Titel eines Rheinland-Pfalz-Meisters führen zu dürfen.
Am heutigen Samstag endete in Oberhof
(Thüringen) die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft, für die nach Sandra
Bohrmann 2010 mit Amelie Serif, der amtierenden U16w-Rheinland-Pfalz-Meisterin,
auch in diesem Jahr wieder eine Mutterstadterin qualifiziert war.
Amelie schlug sich sehr beachtlich, kam als Nr. 22 der Setzliste auf starke 4,5
Punkte aus 9 Runden und belegte Platz 15 unter 26 Teilnehmerinnen. Dabei blieb
sie bei einem Gegnerschnitt von 1727 fast 2,5 Punkte über ihrer persönlichen
Gewinnerwartung, was einen saftigen DWZ-Zugewinn von über 100 Punkten bedeutet.
Mit Jürgen Möldner (Landau, Pfalz), Kresimir Sulic (Schott Mainz,
Rheinhessen), Thomas Schwab (Mendig-Mayen, Rheinland) als Vertreter der
Unterverbände und Gerd Högerl, der als Pfalzpokal-Halbfinalist für den
verhinderten Titelverteidiger Muranyi nachrückte, fand in Oppenheim die
Finalrunde des Rheinland-Pfalz-Pokals 2011 statt.
Nachdem sich die Favoriten Högerl (gegen Sulic) und Möldner (gegen Schwab) in
den Halbfinals durchgesetzt hatten, kam es zu einem reinen Pfälzer Finale, in
dem Högerl zwar mit Schwarz ein Remis erreichen konnte, die anschließende
Schnellpartie allerdings verlor, so dass ihm der dritte
Rheinland-Pfalz-Pokal-Titel nach 1993 und 2007 verwehrt blieb. Trostpflaster
ist, dass sich Högerl ebenso wie Pokalsieger Möldner als Vertreter des SBRP
für die Deutsche Pokalmeisterschaft qualifiziert hat, die im Juni 2012 in Halle
(Saale) stattfindet.
Unter den insgesamt 357 Teilnehmern der 26. Hasslocher Schachtage waren auch
acht Mutterstadter, zwei im A-Turnier und sechs im B-Turnier.
Im A-Turnier kam Michael Achatz mit 3 Punkten aus 7 Runden auf Platz 79 von 130
Teilnehmern und war damit 21 Plätze besser als sein Setzlistenplatz. Weniger
gut lief es für Kirstin Auburger, die mit 1,5 Punkten auf Rang 122 landete.
"Held der Schachtage" war dieses Jahr aus TSG-Sicht eindeutig
Maximilian Glöckler. Im B-Turnier belegte er mit 5 Punkten aus 7 Runden Platz
14 unter 227 Teilnehmern, was ihm einen DWZ-Gewinn von +64 einbrachte. Außerdem
war er Zweitbester der U18-Wertung und führte Mutterstadt in der
Mannschaftswertung auf den dritten Platz. Ebenfalls Anteil am Mannschaftserfolg
hatten Philip Baier (43. mit 4,5 Punkten), Thomas Windecker (81. mit 4 Punkten)
und Yannick Lerner (130. mit 3 Punkten), der seinen Setzlistenplatz um 70 Ränge
verbesserte und 117 DWZ-Punkte hinzugewann. Klaus Schöler wurde 163. mit 3
Punkten und Joachim Glöckler 203. mit 2 Punkten.
Zum dritten Mal in Folge gewann Mutterstadt das Mannschaftsblitzturnier um den
"Goldenen Hut" in Schifferstadt, an dem in diesem Jahr 17 Mannschaften
teilnahmen. Mutterstadt I blieb in der Besetzung Tobias Bärwinkel (13 Punkte
aus 16 Spielen), Gerd Högerl (13,5), Heiner Scheiblauer (13,5) und Steffen
Schluchter (13) ungeschlagen und gab lediglich einen Mannschaftspunkt gegen den
klaren Favoriten Landau I ab, der sich mit FM Muranyi (Worms) noch verstärkt
hatte. Bei Punktgleichheit hätten die Brettpunkte klar für Landau gesprochen,
doch leistete sich die Mannschaft gegen die eigene Zweite einen weiteren
Punktverlust, so dass Mutterstadt mit 31:1 Punkten siegte.
Mutterstadt II in der Aufstellung Markus Mandery (9,5), Robert Völpel (12),
Andreas Ehringer (10) und Günter Haag (12,5) kam mit 21:11 Punkten auf Platz 6.
Bei der dritten Austragung des Bezirkscups der
Schachregion Rhein-Neckar, die in Weinheim stattfand, nahm zum ersten Mal auch
eine Mannschaft des Bezirks Nord-Ost teil. Leider war die Bereitschaft der
Mutterstadter Spieler, für ihren Bezirk bei diesem Turnier anzutreten, nicht
sehr groß. So standen letztlich nur zwei TSG-ler im 16er-Aufgebot, dafür mit
Gerd Högerl und Heiner Scheiblauer aber immerhin die beiden Spitzenbretter.
Beide erreichten zwar mit jeweils 3,5 Punkten aus 6 Partien gegen starke
Gegnerschaft ein sehr gutes Ergebnis, konnten jedoch nicht verhindern, dass ihre
Mannschaft mit fünf Niederlagen und nur einem Unentschieden (dieses gegen den
souveränen Sieger Mannheim) in der Endabrechnung nur den vierten und damit
letzten Platz belegte. ErgebnisseEndtabelleTurnierbericht
Vereinsmeisterschaft (29.05.2011)
Kevin Völpel mit größter
DWZ-Verbesserung
Die DWZ-Auswertung der Vereinsmeisterschaft 2011 liegt vor. Die größten
Zugewinne gab es für Kevin Völpel (+85), Erich Buchholz (+69) und Thomas
Windecker (+33), die größten Verluste für Curd Lerner (-68) und Daniel
Völpel (-60).
Amelie Serif wird
Rheinland-Pfalz-Meisterin der U16w
In Bad Kreuznach fand während der Osterferien die Rheinland-Pfälzische Jugendeinzelmeisterschaft
2011 statt, für die sich mit Sandra Bohrmann (U18w) und Amelie Serif (U16w)
auch zwei Jugendliche der TSG Mutterstadt
qualifiziert hatten.
Die insgesamt acht Teilnehmerinnen der U18w und U16w spielten gemeinsam in einer
Gruppe ein Rundenturnier. HInter der souveränen Siegerin Annelen Carow
(Vorwärts Orient Mainz, 7/7) kam Sandra Bohrmann, die ihren U16w-Titel aus dem
letzten Jahr aus Altersgründen nicht mehr verteidigen konnte, mit 4 Punkten auf
Platz 3. Direkt dahinter mit 3,5 Punkten landete Amelie Serif als Beste der
U16w, wodurch dieser Titel im Besitz der TSG Mutterstadt verblieb. Amelie ist
damit für die Deutsche Jugendmeisterschaft qualifiziert, die vom 11. bis 19.
Juni in Oberhof stattfindet.
Der 80. Pfälzische Schachkongress in Frankenthal, an dem insgesamt 12 Mutterstadter an den
"normalen" Turnieren teilnahmen (3
bei den Meistern, 7 im Hauptturnier und 2 im Seniorenturnier), ist beendet.
In der letzten Runde zog Sandra Bohrmann im HT1 durch ein Remis gegen Adrian
Karpa (Landau, DWZ 1915) mit ihrer Konkurrentin Kristina Weber (Herxheim) nicht
nur punktemäßig gleich (beide 4 aus 7), sondern zog aufgrund der um einen
halben Punkt besseren Buchholzwertung sogar an ihr vorbei und sicherte sich
Platz 5 im HT1 und damit den Frauen-Pfalzmeistertitel 2011. Die letzte
Mutterstadterin, der dies gelang, war vor 18 Jahren Juliana Baron.
Im MTB gab Gerd Högerl seine Führung nicht mehr ab und siegte ungeschlagen mit
6,5 Punkten aus 9 Spielen. Er ist damit beim nächsten Schachkongress in
Pirmasens wieder für das MTA spielberechtigt. Im MAT1 konnte Maximilian
Glöckler mit 2/9 und Platz 9 nicht nur die "Rote Laterne" vermeiden, sondern
sogar noch einen satten DWZ-Gewinn (+27) verbuchen. Auch Robert Völpel (MAT2)
bäumte sich in der zweiten Turnierhälfte noch einmal auf und kam zu zwei
Gewinnpartien, doch reichte es letztlich mit 4/9 nur für Platz 8.
Im HT2 wurde Steffen Schluchter seiner Favoritenrolle gerecht. Mit 6/7 und einem
halben Punkt Vorsprung gewann er das Turnier und darf im nächsten Jahr im MAT
antreten. Jeweils auf Platz 5 landeten Philip Baier (HT2, 4,5/7, DWZ +60) und
Günter Haag (HT4, 4,5/5), der zu zwei Runden nicht antreten konnte. Nur für
Platz 17 reichte es für Horst Ledig (HT1, 3/7), Yannick Lerner (HT3, 2,5/7)
wurde 18. und Joachim Glöckler (HT5, 2,5/7) kam auf Platz 19.
Im Seniorenturnier, an dem 27 Spieler teilnahmen, belegten
Klaus Schöler und Karl Reimer mit jeweils 3,5/7 die Mittelfeldplätze 14 und 16.
Im Einzelblitzturnier
(61 Spieler) wurde Tobias Bärwinkel, nur um einen halben Punkt von FM Muranyi (Worms) geschlagen, Vize-Pfalzmeister. Ebenfalls
Top-Platzierungen erreichten Heiner Scheiblauer (Platz 5 mit 11,5/15) und Steffen
Schluchter (Platz 6 mit 11). Im vorderen Mittelfeld landeten Michael Achatz
(Platz 16 mit 10), Markus Mandery (Platz 20 mit 9,5) und Günter Haag (Platz 21
mit 9,5). Kirstin Auburger mit 8 und Yannick Lerner mit 5 Punkten kamen auf die
Plätze 37 bzw. 60.
Bester von insgesamt 11 Mutterstadtern beim Schnellschachturnier wurde Robert
Völpel (3,5/7) als Zehnter der Gruppe A. Heiner Scheiblauer (3), Günter Haag
(2,5) und Michael Achatz (0,5) belegten die Plätze 15, 19 und 22. In der Gruppe
B gab es folgende Platzierungen: 4. Kirstin Auburger (5), 7. Karl Reimer (4),
12. Maximilian Glöckler (3,5), 14. Klaus Schöler (3,5) und 20. Daniel Völpel
(2). Gruppe C: 9. Kevin Völpel (4) und 18. Joachim Glöckler (3).
Im Jugendturnier U18 (6 Teilnehmer) kamen Philip Baier (6,5/10) und Maximilian
Glöckler (6) auf die Plätze 3 und 4. In der U16 (19 Teilnehmer) belegten
Amelie Serif und Yannick Lerner mit jeweils 5/9 die Plätze 7 und 10. In der U12
(15 Teilnehmer) landeten Marvin Karhan (4,5/9) und Florian Geier (3,5) auf den
Plätzen 8 und 11.
Beim abschließenden Mannschaftsblitzturnier waren unter den 40 Teams auch zwei
aus Mutterstadt am Start. Die Erste in der Besetzung Tobias Bärwinkel
(12,5/15), Markus Mandery (11), Steffen Schluchter (10,5) und Gerd Högerl (11)
wurde mit 26:4 Punkten Vize-Pfalzmeister, geschlagen nur um einen Punkt vom SK
Landau. Die Zweite (Robert Völpel, Heiner Scheiblauer, Günter Haag, Robert
Manner, Michael Achatz und Kirstin Auburger) kam mit 17:13 Punkten auf Platz 13.
Ratingpreise für Maximilian Glöckler,
Philip Baier und Yannick Lerner
32 Spieler nahmen an der
Bezirksblitzmeisterschaft 2011 teil, davon fast die Hälfte (15) vom
ausrichtenden Verein TSG Mutterstadt. Der Titel ging an Christian Senk vom SC
Schifferstadt mit 13,5 Punkten aus 15 Partien. Bester TSG-ler war Gerd Högerl
auf Platz 6 mit 9,5 Punkten. Erfreulicherweise gingen drei Ratingpreise nach
Mutterstadt. Maximilian Glöckler (9 Punkte) siegte in der DWZ-Gruppe <1800,
Philip Baier (7,5 Punkte) holte den Jugendpreis und Yannick Lerner (7 Punkte),
der in der DWZ-Gruppe <1400 startete, gewann sogar die nächsthöhere Gruppe
<1600. ErgebnisseEndtabelle
Bezirkspokal (12.03.2011)
Gerd Högerl holt Bezirks-Double
Nach dem Gewinn der
Bezirksmeisterschaft sicherte sich Gerd Högerl auch den Bezirkspokal. Im Finale
besiegte er Dieter Hess vom SC Lambsheim. Platz 3 ging an Tobias Faulhaber (SC Schifferstadt).
Die beiden Finalisten sind qualifiziert für den Pfalzpokal, der im Mai
stattfindet. TeilnehmerErgebnisse
Pfälzische
Jugendeinzelmeisterschaft (06.01.2011)
U18w-Titel für Sandra Bohrmann
In Bad Dürkheim fand zu Jahresbeginn die Pfälzische Jugendeinzelmeisterschaft
2011 statt, für die sich auch fünf Jugendliche der TSG Mutterstadt
qualifiziert hatten.
In der U18 spielten wegen der geringen Teilnehmerzahl Jungen und Mädchen
zusammen, wobei Sandra Bohrmann als einziges Mädchen die U18w-Meisterschaft
quasi kampflos gewann und damit nach der U16w im Vorjahr ihren zweiten
Pfalztitel in Folge errang. Im Turnier selbst belegten die drei Mutterstadter
unter 6 Teilnehmern leider nur die Plätze 4 bis 6, wobei Philip Baier als
Vierter mit 3 Punkten aus 5 Runden punktgleich war mit dem Vizemeister,
allerdings die minimal schlechtere Wertung aufwies. Für Maximilian Glöckler
und Sandra Bohrmann reichte es nur zu zwei Remisen, womit sich die beiden Platz
5 teilten. Sieger wurde mit 4 Punkten Johannes Feldmann vom SK Ludwigshafen.
In der U16 gelang Yannick Lerner in 7 Spielen leider nur ein Remis, was am Ende
auch nur für den 14. und letzten Platz reichte. Besser lief es bei Amelie Serif,
die mit 3,5 Punkten aus 5 Runden ungeschlagen Vizemeisterin der U16w wurde und
den Titel nur um einen halben Punkt verpasste.