Aula des Max-Planck-Gymnasiums
Ludwigshafen-Friesenheim
Leuschnerstr. 121
Vereinsmeisterschaft (27.01.2012)
Gerd Högerl gewinnt Spitzenspiel
Im Spitzenspiel der 4. Runde der Vereinsmeisterschaft 2011/12
besiegte Gerd Högerl den bis dahin ebenfalls verlustpunktfreien Steffen
Schluchter und führt nun mit 4 Punkten vor drei Spielern, die jeweils 3 Punkte
aufweisen. Außer Schluchter sind dies Robert Völpel und Günter Haag. Zu
diesem Trio kann sich noch der Sieger des letzten noch ausstehenden Spiels
zwischen Eva Biebinger und Fauad Reha gesellen, das am 01.02. stattfindet. Die
5. Runde wird planmäßig am Freitag, dem 03.02. starten. Folgende Paarungen
stehen unabhängig vom Ausgang des Spiels Biebinger-Reha bereits fest:
Auf den Spuren der ersten Mannschaft wandelte Mutterstadt III in der 6. Runde der Bezirksliga Nord-Ost.
Was die Erste in dieser Saison bereits mehrfach vorgemacht hat, nämlich eine
hohe Führung nicht in einen Mannschaftssieg umzuwandeln, "gelang" nun
auch der Dritten: Gegen Schachhaus Ludwigshafen II gab es nach 4:1
Führung nur ein 4:4. Mit 8:4 Punkten blieb das Team
in der Tabelle auf Platz 4, zwei Punkte hinter Spitzenreiter Lambsheim II.
In der 5. Runde der Kreisklasse A
setzte Mutterstadt
V seinen Siegeszug mit einem 3:1 gegen Verfolger Worms VII fort. Dadurch baute
die Mannschaft mit nunmehr 10:0 Punkten ihren Vorsprung auf vier Punkte aus.
Zwei Spieltage vor Schluss bedeutet dies, dass man nur noch einen Punkt zum
Aufstieg in die Kreisliga benötigt. Tabellenzweiter nach einem 2:2 gegen
Lambsheim IV ist mit 6:4 Punkten Mutterstadt VII. Mutterstadt VI fuhr beim 3:1
gegen Worms VI seinen ersten Sieg ein und verbesserte sich mit 3:7 Punkten auf
Platz 6.
Nach
der 4. Runde der
Bezirksmeisterschaft 2011/12 ist überraschend Yannick Lerner bester
Mutterstadter. Nach seinem kampflosen Sieg gegen Roland Ollenberger (Worms)
liegt er mit 3 Punkten auf Rang 6. Einen Platz dahinter folgt mit 2,5 Punkten
Titelverteidiger Gerd Högerl, der sich gegen Daniel Helbig (Schifferstadt)
geschlagen geben musste. Ebenfalls 2,5 Punkte hat Klaus Schöler, der dem um 500
DWZ stärkeren Manuel Freising (Schachhaus Lu) ein Remis abtrotzen konnte. Der
vierte Mutterstadter Teilnehmer, Joachim Glöckler, unterlag Claus Schaefer
(Waldsee) und liegt mit 1,5 Punkten auf Platz 20.
Zehn
Teilnehmer haben sich für den in Bad Dürkheim stattfindenden Bezirkspokal 2012
gemeldet, darunter mit Gerd Högerl und Joachim Glöckler auch zwei
Mutterstadter. Während Titelverteidiger Högerl in Runde 1 gegen Frederik
Schmidt (Bad Dürkheim) gewann und nun im Viertelfinale auf Andre Loßnitzer
(Lambsheim) trifft, kam für Joachim Glöckler bereits das Aus. Nach Freilos in
Runde 1 unterlag er im Viertelfinalspiel dem Bad Dürkheimer Jugendspieler
Daniel Stein.
Auch im 5. Saisonspiel der Oberliga Südwest blieb die TSG Mutterstadt
ungeschlagen. Gegen den Lokalrivalen SK Frankenthal gab es ein 4:4. Ähnlich wie
bei den Unentschieden gegen Landau und Worms wäre allerdings auch hier leicht
mehr möglich gewesen. Nach einer Reihe von Remisen (insgesamt 5) brachte Robert
Völpel, dessen Gegner machtlos war gegen die Erstürmung seines
Königsflügels, die TSG in Führung. Beim Stand von 3,5:2,5 liefen dann noch
die Partien von Steffen Schluchter, der ein ausgeglichenes Endspiel hatte, und
Gerd Högerl, der eine Riesenangriffsstellung besaß und gerade ein Remisangebot
erhalten hatte. Da Steffen sich jedoch nicht ganz sicher war, ob er sein
Endspiel würde halten können, setzte Gerd seine Partie fort, was im Nachhinein
betrachtet die falsche Entscheidung war. Steffen hielt problemlos das Remis,
doch bei Gerd brannte jetzt das Brett. Entweder würde sein Angriff durchdringen
oder er würde die Partie, da er bereits einen Turm geopfert hatte, mangels
Materials verlieren. Trotz horrender Zeitnot fand sein Gegner die beste
Verteidigung, gab im richtigen Moment eine Figur zurück und hatte im Endspiel
mit Qualitätsvorteil keine Probleme mehr, das 4:4 für seine Mannschaft zu
retten. Mit 7:3 Punkten fiel Mutterstadt in der Tabelle zwar auf Platz 3
zurück, doch spätestens jetzt sollten auch die letzten Zweifel am
Klassenerhalt beseitigt sein. Ergebnisse
und Tabelle Spielbericht
Tipp-Wettbewerb Bulletin
2.
Pfalzliga (15.01.2012)
Keine Entscheidung im
"Aufstiegs-Endspiel"
Keinen Sieger gab es in der 6. Runde der 2. Pfalzliga
Ost zwischen den beiden Aufstiegsanwärtern SC Lambsheim und TSG Mutterstadt II.
Am Ende eines ausgeglichenen Duells standen sechs Remisen, eine Niederlage von
Robert Manner am ersten und ein Sieg von Horst Ledig, der seinen Punktescore auf
nunmehr 6 aus 6 erhöhte, am letzten Brett zu Buche. Bei drei noch ausstehenden
Runden hat Lambsheim bei jeweils 10:2 Mannschaftspunkten einen Vorteil von 2,5
Brettpunkten und das vom Papier her etwas leichtere Restprogramm. Eine
Entscheidung ist hier aber noch lange nicht gefallen.
Beim Auftakt-Turnier der Vereinsblitzmeisterschaft 2012 fuhr Fauad Reha überraschend, aber hochverdient seinen ersten
Monatssieg ein. Seine besten Resultate bis dahin waren zwei dritte Plätze aus
dem Vorjahr. Einen halben Punkt dahinter belegte Titelverteidiger Gerd
Högerl Platz 2 vor dem Duo Markus Mandery und Robert Völpel, das mit einem
weiteren halben Punkt Rückstand einlief.
Am 6. Spieltag der Bezirksklasse
musste die aus sieben Frauen/Mädchen bestehende Mannschaft Mutterstadt IV, die
als Aufsteiger einen überragenden Saisonstart mit vier Siegen hingelegt hatte, die
zweite Niederlage in Folge hinnehmen. Haßloch II erwies sich an diesem Tag als
zu stark und siegte 6:2. Mit 8:4 Punkten liegt die Vierte aber weiter auf Platz
3 der Tabelle.
Auch in der 5. Runde der 2.
Frauen-Bundesliga Süd gab es für das Mutterstadter Frauenteam kein
Erfolgserlebnis. Im Heimspiel gegen Wadgassen/Differten setzte es für das Team,
das zum dritten Mal in Folge mit nur fünf Spielerinnen antreten musste, eine
klare 0,5:5,5 Niederlage. Eine kleine Hoffnung, den letzten Tabellenplatz zu
verlassen, besteht noch. Dafür müsste man in der Schlussrunde gegen den
Vorletzten Vorwärts Orient Mainz gewinnen.
Wie durch die großen Punktabstände
zu erwarten gab es im Nobember-Turnier, das Gerd Högerl im Finale gegen Robert
Völpel gewann, keine Veränderungen mehr auf den ersten drei Plätzen der
Jahreswertung. Damit konnte Gerd Högerl bei der fünften Austragung (seit 2007)
der Vereinsschnellschachmeisterschaft seinen fünften Titel erringen.
Vizemeister wurde Günter Haag vor Robert Völpel. November-TurnierJahreswertung
Endstand
Wormser
Nibelungen-Open (03.10.2011)
Mutterstadter Quartett mit Licht und
Schatten
Insgesamt 216 Spieler nahmen am Nibelungen-Open 2011 teil, das bereits zum
achten Mal vom SV Worms ausgerichtet wurde. Sieger wurde
"Stadtmeister" IM Vadim Chernov (Ladenburg). Bei den vier
Mutterstadter Teilnehmern hielten sich Licht und Schatten in etwa die Waage.
Während Philip Baier und Amelie Serif sehr zufrieden mit ihrem Abschneiden sein
durften, hätte man von Steffen Schluchter und vor allem Eva Biebinger doch
etwas mehr erwartet.
Philip verlor nur eine einzige Partie gegen Carow (Heidesheim, DWZ 2188), ansonsten
blieb er gegen starke Gegnerschaft (darunter IM Dimo Werner) ungeschlagen und
belegte am Ende mit 4,5 Punkten aus 7 Runden Platz 45, was ihm eine
DWZ-Verbesserung von 48 Punkten einbrachte. Steffen landete mit ebenfalls 4,5
Punkten drei Plätze hinter Philip und verfehlte damit seinen Startlistenplatz
(18) klar. Amelie erreichte 3,5 Punkte, wurde auf Platz 106 drittbeste Dame und
verbesserte ihre DWZ um 23 Punkte. Sehr schlecht lief es für Eva, die in den
Runden 3 bis 6 vier Partieverluste hintereinander einstecken musste, so dass mit
2,5 Punkten am Ende nur Platz 168 blieb, womit sie ihren Startlistenplatz fast
verdoppelte.
In der Mannschaftswertung belegte das Mutterstadter Quartett mit 15 Punkten aus
28 Spielen Platz 11 unter 17 gewerteten Teams.
Recht früh entschieden war der Kampf um die Treppchenplätze der 25.
Stadtmeisterschaft. Zu eindeutig war die Dominanz der drei Topgesetzten IM Vadim
Cernov, Horst Schmidt und Gerd Högerl, die nur untereinander Punkte abgaben und
alle 15 Partien gegen das übrige Feld gewinnen konnten. So entschied der
direkte Vergleich zugunsten Cernovs, der gegen Schmidt remisierte und gegen
Högerl gewann und mit 6,5 Punkten aus 7 Spielen Stadtmeister wurde. Da die
Partie Schmidt gegen Högerl Remis endete, wurde Schmidt (6 Punkte) Vizemeister
und Högerl (5,5) belegte wie im Vorjahr Platz 3.
Die nächsten beiden Plätze wurden ebenfalls von Mutterstadtern belegt. Jeweils
4,5 Punkte erzielten Steffen Schluchter auf Platz 4 und Überraschungsmann Udo
Uhrig mit der minimal schlechteren Zweitwertung auf Platz 5. Uhrig gewann damit
den Ratingpreis U1800 (eigentlich sogar U2000, doch dieser wurde mangels
Teilnehmer nicht vergeben) und darf sich über einen fetten DWZ-Zugewinn von ca.
80 Punkten freuen.
Philip Baier hätte sich durch einen Sieg in der Schlussrunde gegen Heinz Stahl
(Schifferstadt) noch an die Mutterstadter Phalanx anhängen können, doch er
verlor, und anstatt des möglichen sechsten Platzes blieb mit 3 Punkten
letztlich nur Platz 13. Dieser reichte aber immerhin zum Gewinn der
Jugendwertung.
An diesem Wochenende fand in Gau-Algesheim das 3. Rheinland-Pfalz Open statt.
Einziger Mutterstadter der insgesamt 163 Teilnehmer war Philip Baier, der mit
seiner aktuellen DWZ von 1764 als Nummer 104 in der Setzliste geführt
wurde.
Im Verlauf des Turniers traf Philip sechsmal auf nominell stärkere Gegner und
musste dabei nur eine einzige Niederlage (in der Auftaktrunde) hinnehmen. Am
Ende belegte er mit 4 Punkten aus 7 Runden Platz 53, ließ einige namhafte
Spieler (z.B. GM Felix Levin und IM Dimo Werner) hinter sich, wurde 3. in der
Ratinggruppe <1800 und konnte wieder einen satten DWZ-Zugewinn von ca. 50
Punkten verbuchen.
"Rheinland-Pfalz-Meister" wurde übrigens der aus Montenegro stammende
schwedische GM Slavko Cicak, der in den letzten Jahren für verschiedene Vereine
in Bayern und Hessen, gleichzeitig aber auch in anderen europäischen Ligen
(Schweden, Tschechien, Luxemburg) gespielt hat. Für einen
rheinland-pfälzischen Verein hat er in den letzten 10 Jahren keine einzige
Partie absolviert, allerdings steht er in der kommenden Spielzeit im Aufgebot
des TSV Schott Mainz, womit die Voraussetzungen erfüllt zu sein scheinen, den
Titel eines Rheinland-Pfalz-Meisters führen zu dürfen.
Am heutigen Samstag endete in Oberhof
(Thüringen) die Deutsche Jugendeinzelmeisterschaft, für die nach Sandra
Bohrmann 2010 mit Amelie Serif, der amtierenden U16w-Rheinland-Pfalz-Meisterin,
auch in diesem Jahr wieder eine Mutterstadterin qualifiziert war.
Amelie schlug sich sehr beachtlich, kam als Nr. 22 der Setzliste auf starke 4,5
Punkte aus 9 Runden und belegte Platz 15 unter 26 Teilnehmerinnen. Dabei blieb
sie bei einem Gegnerschnitt von 1727 fast 2,5 Punkte über ihrer persönlichen
Gewinnerwartung, was einen saftigen DWZ-Zugewinn von über 100 Punkten bedeutet.
Mit Jürgen Möldner (Landau, Pfalz), Kresimir Sulic (Schott Mainz,
Rheinhessen), Thomas Schwab (Mendig-Mayen, Rheinland) als Vertreter der
Unterverbände und Gerd Högerl, der als Pfalzpokal-Halbfinalist für den
verhinderten Titelverteidiger Muranyi nachrückte, fand in Oppenheim die
Finalrunde des Rheinland-Pfalz-Pokals 2011 statt.
Nachdem sich die Favoriten Högerl (gegen Sulic) und Möldner (gegen Schwab) in
den Halbfinals durchgesetzt hatten, kam es zu einem reinen Pfälzer Finale, in
dem Högerl zwar mit Schwarz ein Remis erreichen konnte, die anschließende
Schnellpartie allerdings verlor, so dass ihm der dritte
Rheinland-Pfalz-Pokal-Titel nach 1993 und 2007 verwehrt blieb. Trostpflaster
ist, dass sich Högerl ebenso wie Pokalsieger Möldner als Vertreter des SBRP
für die Deutsche Pokalmeisterschaft qualifiziert hat, die im Juni 2012 in Halle
(Saale) stattfindet.
Unter den insgesamt 357 Teilnehmern der 26. Hasslocher Schachtage waren auch
acht Mutterstadter, zwei im A-Turnier und sechs im B-Turnier.
Im A-Turnier kam Michael Achatz mit 3 Punkten aus 7 Runden auf Platz 79 von 130
Teilnehmern und war damit 21 Plätze besser als sein Setzlistenplatz. Weniger
gut lief es für Kirstin Auburger, die mit 1,5 Punkten auf Rang 122 landete.
"Held der Schachtage" war dieses Jahr aus TSG-Sicht eindeutig
Maximilian Glöckler. Im B-Turnier belegte er mit 5 Punkten aus 7 Runden Platz
14 unter 227 Teilnehmern, was ihm einen DWZ-Gewinn von +64 einbrachte. Außerdem
war er Zweitbester der U18-Wertung und führte Mutterstadt in der
Mannschaftswertung auf den dritten Platz. Ebenfalls Anteil am Mannschaftserfolg
hatten Philip Baier (43. mit 4,5 Punkten), Thomas Windecker (81. mit 4 Punkten)
und Yannick Lerner (130. mit 3 Punkten), der seinen Setzlistenplatz um 70 Ränge
verbesserte und 117 DWZ-Punkte hinzugewann. Klaus Schöler wurde 163. mit 3
Punkten und Joachim Glöckler 203. mit 2 Punkten.
Zum dritten Mal in Folge gewann Mutterstadt das Mannschaftsblitzturnier um den
"Goldenen Hut" in Schifferstadt, an dem in diesem Jahr 17 Mannschaften
teilnahmen. Mutterstadt I blieb in der Besetzung Tobias Bärwinkel (13 Punkte
aus 16 Spielen), Gerd Högerl (13,5), Heiner Scheiblauer (13,5) und Steffen
Schluchter (13) ungeschlagen und gab lediglich einen Mannschaftspunkt gegen den
klaren Favoriten Landau I ab, der sich mit FM Muranyi (Worms) noch verstärkt
hatte. Bei Punktgleichheit hätten die Brettpunkte klar für Landau gesprochen,
doch leistete sich die Mannschaft gegen die eigene Zweite einen weiteren
Punktverlust, so dass Mutterstadt mit 31:1 Punkten siegte.
Mutterstadt II in der Aufstellung Markus Mandery (9,5), Robert Völpel (12),
Andreas Ehringer (10) und Günter Haag (12,5) kam mit 21:11 Punkten auf Platz 6.
Bei der dritten Austragung des Bezirkscups der
Schachregion Rhein-Neckar, die in Weinheim stattfand, nahm zum ersten Mal auch
eine Mannschaft des Bezirks Nord-Ost teil. Leider war die Bereitschaft der
Mutterstadter Spieler, für ihren Bezirk bei diesem Turnier anzutreten, nicht
sehr groß. So standen letztlich nur zwei TSG-ler im 16er-Aufgebot, dafür mit
Gerd Högerl und Heiner Scheiblauer aber immerhin die beiden Spitzenbretter.
Beide erreichten zwar mit jeweils 3,5 Punkten aus 6 Partien gegen starke
Gegnerschaft ein sehr gutes Ergebnis, konnten jedoch nicht verhindern, dass ihre
Mannschaft mit fünf Niederlagen und nur einem Unentschieden (dieses gegen den
souveränen Sieger Mannheim) in der Endabrechnung nur den vierten und damit
letzten Platz belegte. ErgebnisseEndtabelleTurnierbericht
Vereinsmeisterschaft (29.05.2011)
Kevin Völpel mit größter
DWZ-Verbesserung
Die DWZ-Auswertung der Vereinsmeisterschaft 2011 liegt vor. Die größten
Zugewinne gab es für Kevin Völpel (+85), Erich Buchholz (+69) und Thomas
Windecker (+33), die größten Verluste für Curd Lerner (-68) und Daniel
Völpel (-60).
Amelie Serif wird
Rheinland-Pfalz-Meisterin der U16w
In Bad Kreuznach fand während der Osterferien die Rheinland-Pfälzische Jugendeinzelmeisterschaft
2011 statt, für die sich mit Sandra Bohrmann (U18w) und Amelie Serif (U16w)
auch zwei Jugendliche der TSG Mutterstadt
qualifiziert hatten.
Die insgesamt acht Teilnehmerinnen der U18w und U16w spielten gemeinsam in einer
Gruppe ein Rundenturnier. HInter der souveränen Siegerin Annelen Carow
(Vorwärts Orient Mainz, 7/7) kam Sandra Bohrmann, die ihren U16w-Titel aus dem
letzten Jahr aus Altersgründen nicht mehr verteidigen konnte, mit 4 Punkten auf
Platz 3. Direkt dahinter mit 3,5 Punkten landete Amelie Serif als Beste der
U16w, wodurch dieser Titel im Besitz der TSG Mutterstadt verblieb. Amelie ist
damit für die Deutsche Jugendmeisterschaft qualifiziert, die vom 11. bis 19.
Juni in Oberhof stattfindet.
Der 80. Pfälzische Schachkongress in Frankenthal, an dem insgesamt 12 Mutterstadter an den
"normalen" Turnieren teilnahmen (3
bei den Meistern, 7 im Hauptturnier und 2 im Seniorenturnier), ist beendet.
In der letzten Runde zog Sandra Bohrmann im HT1 durch ein Remis gegen Adrian
Karpa (Landau, DWZ 1915) mit ihrer Konkurrentin Kristina Weber (Herxheim) nicht
nur punktemäßig gleich (beide 4 aus 7), sondern zog aufgrund der um einen
halben Punkt besseren Buchholzwertung sogar an ihr vorbei und sicherte sich
Platz 5 im HT1 und damit den Frauen-Pfalzmeistertitel 2011. Die letzte
Mutterstadterin, der dies gelang, war vor 18 Jahren Juliana Baron.
Im MTB gab Gerd Högerl seine Führung nicht mehr ab und siegte ungeschlagen mit
6,5 Punkten aus 9 Spielen. Er ist damit beim nächsten Schachkongress in
Pirmasens wieder für das MTA spielberechtigt. Im MAT1 konnte Maximilian
Glöckler mit 2/9 und Platz 9 nicht nur die "Rote Laterne" vermeiden, sondern
sogar noch einen satten DWZ-Gewinn (+27) verbuchen. Auch Robert Völpel (MAT2)
bäumte sich in der zweiten Turnierhälfte noch einmal auf und kam zu zwei
Gewinnpartien, doch reichte es letztlich mit 4/9 nur für Platz 8.
Im HT2 wurde Steffen Schluchter seiner Favoritenrolle gerecht. Mit 6/7 und einem
halben Punkt Vorsprung gewann er das Turnier und darf im nächsten Jahr im MAT
antreten. Jeweils auf Platz 5 landeten Philip Baier (HT2, 4,5/7, DWZ +60) und
Günter Haag (HT4, 4,5/5), der zu zwei Runden nicht antreten konnte. Nur für
Platz 17 reichte es für Horst Ledig (HT1, 3/7), Yannick Lerner (HT3, 2,5/7)
wurde 18. und Joachim Glöckler (HT5, 2,5/7) kam auf Platz 19.
Im Seniorenturnier, an dem 27 Spieler teilnahmen, belegten
Klaus Schöler und Karl Reimer mit jeweils 3,5/7 die Mittelfeldplätze 14 und 16.
Im Einzelblitzturnier
(61 Spieler) wurde Tobias Bärwinkel, nur um einen halben Punkt von FM Muranyi (Worms) geschlagen, Vize-Pfalzmeister. Ebenfalls
Top-Platzierungen erreichten Heiner Scheiblauer (Platz 5 mit 11,5/15) und Steffen
Schluchter (Platz 6 mit 11). Im vorderen Mittelfeld landeten Michael Achatz
(Platz 16 mit 10), Markus Mandery (Platz 20 mit 9,5) und Günter Haag (Platz 21
mit 9,5). Kirstin Auburger mit 8 und Yannick Lerner mit 5 Punkten kamen auf die
Plätze 37 bzw. 60.
Bester von insgesamt 11 Mutterstadtern beim Schnellschachturnier wurde Robert
Völpel (3,5/7) als Zehnter der Gruppe A. Heiner Scheiblauer (3), Günter Haag
(2,5) und Michael Achatz (0,5) belegten die Plätze 15, 19 und 22. In der Gruppe
B gab es folgende Platzierungen: 4. Kirstin Auburger (5), 7. Karl Reimer (4),
12. Maximilian Glöckler (3,5), 14. Klaus Schöler (3,5) und 20. Daniel Völpel
(2). Gruppe C: 9. Kevin Völpel (4) und 18. Joachim Glöckler (3).
Im Jugendturnier U18 (6 Teilnehmer) kamen Philip Baier (6,5/10) und Maximilian
Glöckler (6) auf die Plätze 3 und 4. In der U16 (19 Teilnehmer) belegten
Amelie Serif und Yannick Lerner mit jeweils 5/9 die Plätze 7 und 10. In der U12
(15 Teilnehmer) landeten Marvin Karhan (4,5/9) und Florian Geier (3,5) auf den
Plätzen 8 und 11.
Beim abschließenden Mannschaftsblitzturnier waren unter den 40 Teams auch zwei
aus Mutterstadt am Start. Die Erste in der Besetzung Tobias Bärwinkel
(12,5/15), Markus Mandery (11), Steffen Schluchter (10,5) und Gerd Högerl (11)
wurde mit 26:4 Punkten Vize-Pfalzmeister, geschlagen nur um einen Punkt vom SK
Landau. Die Zweite (Robert Völpel, Heiner Scheiblauer, Günter Haag, Robert
Manner, Michael Achatz und Kirstin Auburger) kam mit 17:13 Punkten auf Platz 13.
Ratingpreise für Maximilian Glöckler,
Philip Baier und Yannick Lerner
32 Spieler nahmen an der
Bezirksblitzmeisterschaft 2011 teil, davon fast die Hälfte (15) vom
ausrichtenden Verein TSG Mutterstadt. Der Titel ging an Christian Senk vom SC
Schifferstadt mit 13,5 Punkten aus 15 Partien. Bester TSG-ler war Gerd Högerl
auf Platz 6 mit 9,5 Punkten. Erfreulicherweise gingen drei Ratingpreise nach
Mutterstadt. Maximilian Glöckler (9 Punkte) siegte in der DWZ-Gruppe <1800,
Philip Baier (7,5 Punkte) holte den Jugendpreis und Yannick Lerner (7 Punkte),
der in der DWZ-Gruppe <1400 startete, gewann sogar die nächsthöhere Gruppe
<1600. ErgebnisseEndtabelle
Nachwuchsliga (25.03.2011)
Mutterstadter Nachwuchs zieht einsam
seine Kreise
Auch in der 4. Runde der Nachwuchsliga
2011 kam die TSG-Jugend zu einem deutlichen Erfolg. Diesmal musste der SK
Frankenthal beim 3,5:0,5 die Überlegenheit des Titelverteidigers anerkennen.
Bei 8:0 Punkten hat Mutterstadt als Tabellenführer bereits zwei Punkte
Vorsprung Der nächste Gegner am 06.05. heißt SV Worms.
Nach dem Gewinn der
Bezirksmeisterschaft sicherte sich Gerd Högerl auch den Bezirkspokal. Im Finale
besiegte er Dieter Hess vom SC Lambsheim. Platz 3 ging an Tobias Faulhaber (SC Schifferstadt).
Die beiden Finalisten sind qualifiziert für den Pfalzpokal, der im Mai
stattfindet. TeilnehmerErgebnisse
Pfälzische
Jugendeinzelmeisterschaft (06.01.2011)
U18w-Titel für Sandra Bohrmann
In Bad Dürkheim fand zu Jahresbeginn die Pfälzische Jugendeinzelmeisterschaft
2011 statt, für die sich auch fünf Jugendliche der TSG Mutterstadt
qualifiziert hatten.
In der U18 spielten wegen der geringen Teilnehmerzahl Jungen und Mädchen
zusammen, wobei Sandra Bohrmann als einziges Mädchen die U18w-Meisterschaft
quasi kampflos gewann und damit nach der U16w im Vorjahr ihren zweiten
Pfalztitel in Folge errang. Im Turnier selbst belegten die drei Mutterstadter
unter 6 Teilnehmern leider nur die Plätze 4 bis 6, wobei Philip Baier als
Vierter mit 3 Punkten aus 5 Runden punktgleich war mit dem Vizemeister,
allerdings die minimal schlechtere Wertung aufwies. Für Maximilian Glöckler
und Sandra Bohrmann reichte es nur zu zwei Remisen, womit sich die beiden Platz
5 teilten. Sieger wurde mit 4 Punkten Johannes Feldmann vom SK Ludwigshafen.
In der U16 gelang Yannick Lerner in 7 Spielen leider nur ein Remis, was am Ende
auch nur für den 14. und letzten Platz reichte. Besser lief es bei Amelie Serif,
die mit 3,5 Punkten aus 5 Runden ungeschlagen Vizemeisterin der U16w wurde und
den Titel nur um einen halben Punkt verpasste.